Dekanatspastoralrat

Pastorales Leitungsgremium

Der Dekanatspastoralrat unterstützt den Dechanten in der Leitung des Dekanates. Er tagt mindestens vier Mal im Jahr und berät pastorale Fragen der Kirche im Dekanat.
 
Am 3. Mai 2023  konstituierte sich der Dekanatspastoralrat neu. Nicht alle Pfarreien waren bei dem ersten Mal vertreten.
Für den Diözesanrat erklärte sich Annemarie Gülzow bereit, das Dekanat dort wieder zu vertreten. sie wurde dafür einstimmig gewählt.
Weil das Gremium nicht sehr groß ist und weil es für die Hauptamtlichen mit dem dies communis manchmal viele Doppelungen gibt, wurde entschieden, sich zukünftig gemeinsam mit beiden Gremien zu treffen.

2024

Laudate Deum - Thema im April

Im April ging es schwerpunktmäig um das Schreiben von Papst Franziskus Laudate deum vom Oktober 2023. Papst Franziskus wirbt darin um ein weltweit größeres Engagement gegen die Klimakatastrophe und das massive Artensterben. Er setzt seine Hoffnung dabei auch auf das Engagement von Vereinigungen und Organisationen der Zivilgesellschaft. Letztlich trage aber auch das persönliche Engagement  zu einem notwendigen kulturellen Wandel bei. 
Es herrschte überwiegend die Meinung, im Bistum werde schon sehr viel für den KLimaschutz und den Schutz der Artenvielfalt getan. Ideen für ein gemeinsames Handeln im Dekanat gab es bei dem Treffen nicht.

Januartreffen von Dekanatspastoralrat und dies communis

Der El Puente e.V. stellt sich vor

Am 31. Januar waren Richard Bruns und Kristina Spitzmüller von El Puente zu Gast.

Richard Bruns berichtete in beeindruckender Weise von der Geschichte der Entstehung des Vereins, später des Weltladens und der  Fairtrade-Handelsorganisation, die heute ihren Sitz in Nordstemmen hat und zu den größten Organisationen fair gehandelter Produkt in Deutschland gehört. Jugendliche aus dem östlichen Bereich des heutigen Dekanates Borsum-Sarstedt haben das Thema des gerechten Handels auf ihre Agenda gesetzt. Zuerst wurden mit dem Erlös von Kleidersammlungen  Projekte in Südamerika unterstützt. Später begann der Verkauf von Kunstgewerbe aus Lateinamerika. Die Idee wurde immer weiter ausgebaut.

Kristina Spitzmüller ist Ladenleitung im Weltladen in der Scheelenstraße in Hildesheim, der in diesem Jahr am 22. Juni sein 50-jähriges Bestehen feiert. Pfarrgemeinden und Gruppen können die Arbeit des Weltladens unterstützen, indem sie selbst vor Ort in regelmäßigen Abständen Produkte zum Verkauf  anbieten, wie z.B. im letzten Jahr im Rahmen der fairen Woche in Sarstedt nach einem Familiengottesdienst geschehen.

2023

Die Katholische Erwachsenenbildung, KEB, stellt sich vor

Beim Treffen am 21. November stellte Hendrik Dane,  Pädagogischer Mitarbeiter bei der KEB die Institution KEB vor.
Die KEB im Land Niedersachsen hat Geschäftsstellen im Bistum Hildesheim, im Bistum Osnabrück und im Offizialat Vechta. Die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Hildesheim ist nach dem Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetz eine anerkannte Einrichtung der Erwachsenenbildung. https://www.keb-hi.de

Für die Region Hildesheim ist die Geschäftsstelle am Domhof 2 zuständig, Herr Dane ist der zuständige Ansprechpartner für  unsere Region.

Die KEB bietet eigene Kurse an, z.B. Sprachkurse, oder Angebote in Kooperation. Als Beispiel nannte dafür er die Zusammenarbeit mit Abrahams Runder Tisch in Hildesheim. Auch bei der Suche nach Referenten freut sich die KEB über Vorschläge und Angebote von Fachleuten.  Da zu den angebotenen Veranstaltungen nur wenige Männer kommen, gibt es seit einiger Zeit einen Vätertreff. 
Pfarreien oder das Dekanat können als Bildungspartner über die KEB  Veranstaltungen anbieten.

Als Bedarfe für Veranstaltungen kommen EDV-Schulungen, Fortbildungen für Wort-Gottes-Feier-Leiter oder KatechetInnen In Kooperation zur Sprache. Bildungsurlaube sind möglich, z.B. eine Werkwoche für Kirchenmusik, Tage auf Sylt zu Resilienz – Gelassenheit im Stress.

Themenvorschläge können an Herrn Dane gerichtet werden.

Dekanatspastoralrat und dies communis treffen sich gemeinsam

Im Mai 3023 fand die erste Sitzung des neuen Dekanatspastoralrates statt.
Im Gespräch entwickelte sich die Idee, die Sitzungen des Gewählten LaienvertreterInnen und Hauptamtlichen, den Dekanatspastoralrat und den dies communis, das Dienstgespräch aller Hauptamtlichen in Zukunft zusammenzulegen, um Doppelungen für die Hauptamtlichen zu vermeiden und mehr Transparenz herzustellen.

Das erste gemeinsame Treffen fand dann im September statt. Als eine Zielsetzung wurde der Austausch zwischen den Pfarreien genannt. Außerdem sollte das Thema Kirchenraumgestaltung einmal auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Abschluss der Visitation

Nach der Visitation traf sich der neue Dekanatspastoralrat und der dies communis noch einmal mit Weihbischof Bongartz zur Reflexion.

Weihbischof Bongartz bedankte sich für viele beeindruckende Begegnungen.

Inhaltlich hob er das Gespräch mit den Leitenden der Kitas hervor.  Es ging um die Frage, wie religionspädagogische Arbeit mit nicht Getauften und anders religiösen Kindern gehen könne.

Gruppen, denen er begegnet ist, waren Flüchtlinge, Landwirte aus Harsum und Borsum, die Ehrenamtlchen des Guten Hirten in Sarstedt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes der  Caritas  St. Bernward, Ambulante Pflege und Liturgische Dienste.

Es gebe, sagte Bongartz, die Sorge um die Zukunft der Kirche, aber wenige innere Bilder einer zukünftigen Kirche.
Es gebe die Sorge um den Sonntagsgottesdienst, aber es fehle das Eucharistieverständnis. 
Wo werden, fragte er, die Menschen gesammelt, wie zum Beispiel in den Kitas.

Gemeinde sei immer "Gemeinde für…"
Die Pfarrei bleibe die basisnahe Organisationsform, aber die Gemeinde müsse  neu nach ihren pastoralen Aufgaben fragen.

Der Weg müsse von der Religion zur Spiritualität führen.  Pastorale Arbeit sei immer prophetischer Dienst  und damit Ruf zur Umkehr.
Glaube muss dem Leben helfen.

Für den Weg zu einer neuen Pastoral zeigt Weihbischof Bongartz einige Grundhaltungen aus.
Wie verkünden wir das Evangelium? Wie verstehen wir das Verhältnis von Kontemplation und Aktion, von Gebet und Arbeit, von Mystik und Politik?

2021 und 2022

2021 / 2022

Im Lauf des Jahres 2021 fanden wegen der Coronapandemie nur zwei digitale Vollversammlungen statt.
Auf der Tagesordnung stand zum Beispiel ein Bericht von Josef Teltemann als Vorsitzender des  Caritasrates vom Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V.. Er berichtete sowohl über die finanzielle Aufstellung des Verbands, die erneuert werden musste, als auch über inhaltliche Aspekte, wie die Zusammenarbeit mit Flux oder die Arbeit mit der Caritas Kita GmbH.

Außerdem ging es in den Sitzungen um die neue Vertretung des Dekanates im Diözesanrat.
Annemarie Gülzow hat schon 2021 regelmäßig an den Versammlungen des Diözesanrats teilgenommen. Seit 2022 tut sie das nun als reguläres Mitglied. Sie wurde im Februar 2022 in den Diözesanrat delegiert.
Durchlaufende Themen sind immer die Berichte vom Forum Bewahrung der Schöpfung und die Organisation von Sondersammlungen für das Zweite Netz.

Themen der Vollversammlung des Dekanatspastoralrats am 8. Juni waren:

Im Juni 2022 berichtete Frau Golla, die für die Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising beim der Kongregation der Vinzentinerinnen angestellt war, berichtete von der Vinzenzpforte in Hildesheim.  Es kommen immer mehr ältere Menschen, die die Angebote, Frühstück, Mittagessen, Kleidung oder eine Dusche wahrnehmen. Der Gesprächsbedarf wird immer größer. 
Annemarie Gülzow berichtet vom Diözesanrat, der am 26. Februar dieses Jahres digital tagte Ein großes Thema war der geplante Diözesanpastoralrat. Der Diözesanpastoralrat soll das oberste Beratungsgremium des Bischofs sein und an die Stelle des Bischöflichen Rates treten. Der Bischof wird sich an die Entscheidungen des Rates binden. 
 Pastoralreferentin Waltrud Kilian berichtet, dass sich das Forum nach den Sommerferien regelmäßig immer am ersten Dienstag im Monat um 18 Uhr treffen wird. . Das Forum sucht im Bereich des Dekanates eine Referenzfläche die als naturbelassene Wiese beobachtet wird und deren Entwicklung dokumentiert werden soll. Es geht darum, für das Projekt Kirche natürlich zu lernen, wie sich die Natur ohne unser Eingreifen entwickelt.
Gemeindereferentin Ute Köhler berichtet, dass die Pfarrei Heilig Geist, Sarstedt sich inzwischen in Phase drei des Immobilienprozesses befindet. Das bedeutet, nach der Analyse und dem Austausch werden nun Ideen entwickelt, wie es weiter gehen kann. Die Kirche St. Michael, Nordstemmen wird nach 50 Jahren wohl aufgegeben, weil sie einen sehr hohen Sanierungsbedarf hat und die aktive Gemeinde dort nur sehr klein ist. 

Die Vollversammlung am 8. November 2022  fand in Sarstedt statt zusammen mit den Hauptamtlichen des dies communis. , Es wurde die Visitation im Frühjahr 2023 vorbereitet. Dazu waren Weihbischof Heinz-Günther Bongartz, Rat Dr. Christian Hennecke und Carmen Diller zu Gast. es ging um die neu konzipierte Visitationsordnung, in der zentralen pastorale Fragen nachgegangen werden soll. 

    2020

    2020

    Im Januar ging es in Anlehnung an den Pastoralbesuch durch Weihbischof Bongartz um eine Sichtung und erste Bewertung der diakonalen Angebote in den Pfarreien.
    Wegen der Corona-Pandemie fand erst im September 2020 die nächste Sitzung statt. Eine grundsätzliche Refelxion der pastoralen Arbeit verdeutlichte, dass viele das pastorale Handeln vor allem in der Pfarrei, bzw. an verschiedenen Kirchorten als wichtig und wirksam erachten.
    Die Dekanatsebene wird als wichtig zur Vernetzung zu besonderen Themen, wie den Sammlungen für das Zweite Netz und den Umweltschutz angesehen.

    2019

    Themenschwerpunkte

    2019

    In der konstituierenden Sitzung gab es eine erste Zielsetzung. Der Blick auf die Entwicklungen der Zeit soll die Arbeit bestimmen. Im August 2019 fand ein Austausch mit Jugendlichen aus den Pfarreien statt.

    Beim letzten Pastoralbesuch durch Weihbischof Bongartz im September und Oktober 2019  kam die Gesamtsituation im Dekanat ins Gespräch. Der Dekanatspastoralrat war dabei zentrales Gesprächsforum für den Bischof.

    Wer gehört dazu?

    Ehrenamtliche, Pfarrer, pastorale MitarbeiterInnen

    Die Mitglieder des Gremiums sitzen an einem großen Tisch im Dorfgemeinschaftshaus Machtsum

    Dekanatspastoralrat 2017

    bei einer Sitzung

    im Dorfgemeinschaftshaus 

    in Machtsum

    Themen im Pastoralrat

     Stellenplan

     Der endgültige Stellenplan 2025 wurde im August 2017 in Hasede vorgestellt Das Dekanat wird danach in zwei Bezirke eingeteilt. Zwei pastorale Teams sind dann für die jeweiligen Pfarreien zuständig. Dechant Volkwein verlas beim Dekanatspastoralrat die Antwort der Hauptabteilung Personal Seelsorge auf die Stellungnahme des Gremiums zum Stellenplan 2025 vom Dezember 2016.

    Ökumenisch

    2017 plante eine ökumenische Arbeitsgruppe zum Reformationsgedenken eine Radpilgertour als Sternfahrt zum Hildesheimer Dom und  zu der Michaeliskirche in Hildesheim.

    Bischof Trelle auf der Bühne, vor ihm auf dem Hallenboden ca. 100 MinistrantInnen und andere GottesdienstteilnehmerInnen

     Feier des Bistumsjubiläums

    2015 feierte auch das Dekanat das Bistumsjubiläum: Mit einem Zeltlager für Ministranten und Ministrantinnen, einem Fest- Gottesdienst mit Bischof Trelle und einem Dekanatsfest  in Ottbergen.

     

    Hier finden Sie die Themen der Pastoral im Dekanat, mit denen sich der Dekanatspastoralratrat in den Jahren 2014 bis 2018 befasst hat. 

    Ausstellung zum Bistumsjubiläum

    Vorbereitung und Durchführung der Feier des Bistumsjubiläums im Dekanat mit einer Ausstellung der traditionellen Tragefiguren  aus den Gemeinden des Dekanates.

    Flüchtlinge und Kirchenasyl

    Gespräch mit dem Beauftragten des Caritasverbandes Stadt und Landkreis Hildesheim, Ako Kinik, über Flüchtlinge im Dekanat zu Zahlen, Unterbringung und Hilfebedarf.
    Information von der Caritasbeauftragten in Stadt und Landkreis, Cordula Eggers, zum Thema Kirchenasyl. Die weitere Diskussion dazu wurde in den Pfarrgemeinden geführt

    Sammlungen für das Zweite Netz

    Initiation von Sondersammlungen für das Zweite Netz des Sozialen Mittagstisches in Hildesheim.  Über das Jahr verteilt ungefähr alle zwei Wochen starten jeweils ein Kirchort einen Aufruf zur Lebensmittelsammlung.  Damit soll dem Guten Hirten, der inzwischen wöchentlich 500 Tüten mit Lebensmittel an Bedürftige verteilt, mehr Planungssicherheit gegeben werden.

    Allianz für die Schöpfung

    Die   "Allianz für die Schöpfung" des Bistums Hildesheim war Thema im Rat.  Vorgestellt wurde ein Leitfaden für Pfarrgemeinden, Verbände und Interessierte, den der Diözesanrat erarbeitet hatte. 

     Weitere Schwerpunktthemen

    • Die inhaltliche Stärkung der Kreuzwallfahrt in Ottbergen
    • Schulischer Religionsunterricht und kooperative Schulpastoral

     

    Lokale Kirchenentwicklung im Dekanat  

    Unter der Überschrift "Ein Kirchort stellt sich vor" berichteten die lokalen Leitungsteams jeweils der Orte, an denen der Dekanatspastoralrat tagte, von ihrer Arbeit und von den Besonderheiten ihrer Kirchengemeinde bzw. ihres Ortes. Einen Einblick gewährten die Teams in Machtsum, Hasede, Dinklar, Nordstemmen, Einum, Borsum, Algermissen, das Leitungsteam des Kolping Kleiderladens im Sozialen Kaufhaus in Sarstedt und ein Mitglied des Giesener Kirchenvorstands stellte den Kirchort Groß Förste vor.

    Menschen zwischen Kleiderständern