Glauben

 

Ostern - Feier des Lebens

Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.

                                                                                                                                                                  Johannesevangelium 11,25

 

Wir glauben an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben

Dieser Satz des Glaubensbekenntnisses begründet sich in den Auferstehungszeugnissen der Jüngerinnen und Jünger. Die Ostergeschichten der Bibel erzählen, wie sie die Auferweckung Jesu  nach und nach begreifen.

Die Erfahrung, dass Jesus lebt, geschieht in Begegnungen

  • mit Engeln im leeren Grab
  • mit dem Gärtner, dem Maria von Magdala begegnet und in dem sie den Herrn erkennt
  • mit dem Auferstandenen, der dem ungläubigen Thomas seine Wunden von der Kreuzigung zeigt
  • beim gemeinsamen Frühstück der Jünger mit Jesus am Strand des Sees Genezareth
  • beim Brotbrechen des unbekannten Gastes mit den Jüngern in Emmaus

Durch ihre Begegnungen mit dem Auferstandenen begreifen die Jüngerinnen und Jünger. Davon gewinnt ihr Leben seine Kraft zurück. Und mit Osterfreude erzählen sie allen Menschen weiter vom treuen Gott, der Leben schenkt.

Auch wir brauchen belebende, stärkende Begegnungen. Das wird in dieser Corona-Osterzeit besonders bewusst. Wir lernen daher jede Begegnung zu schätzen, ob mit Abstand, beim Videochat, am Telefon oder ganz nah in der eigenen Hausgemeinschaft.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Osterzeit!

Waltrud Kilian, Pastoralreferentin im Dekanat