Vielfältig

Alles ist miteinander verbunden

Die Berg-Flockenblume: Wo sie einmal heimisch wird, verbreitet sie sich schnell. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte auf sandigen bis lehmigen Böden, ist in der Beschreibung zu lesen. Als hervorragende Bienenpflanze wird sie bezeichnet.

 21. Mai, Tag der Biodiversität. Die Artenvielfaltist ist auch in Deutschland massiv bedroht.

In diesen Tagen jährt sich die Veröffentlichung der Enzyklika zum fünften Mal. Papst Franziscus lädt immer wieder ein, die Schönheit der Schöpfung jeden Tag neu zu entdecken und sich darüber zu freuen. Gleichzeitig müssen wir unsere Verantwortung erkennen und das tun, was in unserer Macht liegt, um die Schöpfung zu bewahren.

24. Mai Gebetstag zu Laudato si

Weltweit verbinden sich Christinnen und Christen im Gebet für die Schöpfung. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie sehr wir miteinander und mit der Natur verbunden sind.

„Von höchsten Gipfeln des Gebirgszugs, wo der Schnee ewig liegt,

fließt das Wasser und zeichnet einen zitternden Umriss auf der alten Haut des Steins:
der Amazonas ist gerade erst geboren. Er wird in jedem Moment geboren.
Wie ?ackerndes Licht steigt er langsam, gewunden hinab, um in der Erde zu wachsen.
Indem er grüne Flächen einnimmt, erfindet er seinen Lauf und vergrößert sich.
Grundwasser quellen hervor, um sich mit dem aus den Anden herab?ießenden Wasser zu umarmen. Aus dem Bauch der schneeweißen Wolken, die vom Wind angestoßen werden,
fällt das himmelblaue Wasser. Sie rücken vereint vor, vervielfacht in unendlichen Pfaden,
die unermessliche Ebene bewässernd [...].
Es ist das große Amazonien, ganz in den feuchten Tropen, mit seinem dichten und verblüffendem Wald, wo noch immer das Leben pulsiert, unberührt und an weiten, vom Menschen nie erreichten Orten, das in der Intimität des Wassers gebildet wurde [...].
Seitdem der Mensch es bewohnt, ist es aus den Tiefen ihrer Gewässer aufgestiegen, und aus dem tiefsten Inneren ihres Waldes verbreitet sich eine schreckliche Angst: dass dieses Leben langsam sich dem Ende zuneigt.“

Amadeu Thiago de Mello, Amazonas, pátria da água., zitiert in Querida Amazonia, Papst Franziskus