Eine Woche Zeit...

...für einen respektvollen Umgang mit Lebensmitteln

Hört dieses Wort, die ihr die Armen verfolgt
und die Gebeugten im Land unterdrückt!
  Ihr sagt: Wann ist das Neumondfest vorbei,
  dass wir Getreide verkaufen,
  und der Sabbat, dass wir den Kornspeicher öffnen können?
Wir wollen das Hohlmaß kleiner und das Silbergewicht größer machen,
wir fälschen die Waage zum Betrug,
um für Geld die Geringen zu kaufen
und den Armen wegen eines Paars Sandalen.
  Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.

Amos 8,4-6

Unterdrückung und Ausbeutung der Armen, Ungerechtigkeit und der damit verbundene immer größer werdende Reichtum der Reichen sind die Themen des Propheten Amos.

Viele leben heute im Überfluss. Von Supermärkten und Lebensmittelherstellern wird überschüssige Ware oder Produkte mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum weggeworfen. Im eigenen Kühlschrank und in den Vorratsschränken verlieren wir angesichts der Fülle manchmal den Überblick. Lebensmittel verderben.

Die Welthungerhilfe weist auf den Zusammenhang von Lebensmittelverschwendung mit der Klimakrise hin. Bei der Lebensmittelproduktion, die zu einem großen Teil auch im Ausland geschieht, entsteht CO2. So entspricht zum Beispiel 1 kg Rindfleisch dem CO2-Ausstoß von 70 km Autofahren oder 369 km Zugfahren.
Quelle: www.welthungerhilfe.de/lebensmittelverschwendung/lebensmittelverschwendung-und-klimawandel/

Unsere Verantwortung gegen den Klimawandel beginnt daher im eigenen Kühlschrank. Im Internet gibt es viele Seiten mit Anregungen für leckere Rezepte aus Resten.

Weitere Impulse: www.klimafasten.de