Glaube im Jahreskreis

Ostern

 

Die Liebe hört niemals auf.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

                                                                                                                                                  1. Korintherbrief 13,8.12-13

 

Neues Leben nach dem Tod - Jedes Jahr im Frühling zeigt uns die Schöpfung, was mit Ostern gemeint ist, wenn sie zu neuem Leben erwacht und überall frisches Grün und wunderschöne Blüten treibt.

 

Die Ostergeschichten der Bibel erzählen, wie die Jünger und Jüngerinnen Jesu seine Auferweckung ganz, ganz langsam verstehen, glauben lernen und begreifen. Jesus lebt, wirklich und wahrhaftig. Diese Erfahrung wird ausgemalt in den Bildern:

  • vom leeren Grab, in dem nur noch das Leichentuch liegt
  • vom Gärtner, dem Maria von Magdala begegnet und in dem sie den Herrn erkennt
  • von dem Auferstandenen, der dem Thoams, ungläubig, weil er es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, seine Wunden von der Kreuzigung zeigt
  • von dem gemeinsamen Frühstück am Strand des Sees Genezareth. Als sie endlich verstanden haben, gewinnt ihr Leben Kraft und erwacht neu.

Sie werden zu Zeugen für die Osterfreude. Auch noch für uns. Damit wir heute glauben können.

Waltrud Kilian, Pastoralreferentin im Dekanat